Die letzte Etappe

27.02.2017      Besuch bei Elda

 

Elda ist die Mutter von Ines! In Los Hornillos wurden wir schon auf der Strasse erwartet und herzlich empfangen . Sofort ging es weiter zum neuen Ferienhaus von Walter, dem Bruder von Ines. Und was erwartete uns dort? Na, wie es sich gehört : ein kräftiges Asado !!! ( von jedem etwas auf den Grill, der mit Holz geheizt wird ). 

Die Unterhaltung war für alle eine große Herausforderung, aber es ging. Ich habe inzwischen herrliche Feigen geerntet und probiert und versucht Fotos von den kleinen Papageien zu machen, die auch ernten wollten.

Am Abend hat Elda uns noch ein wenig ihre nähere Umgebung gezeigt.

Danke für eure nette Begleitung in Argentinien: Ines, Vincente, Elda und Walter!

 

28.2. 2017  Von Cordoba nach Rosario und beinah ein Blick in die Sterne 

 

Eigentlich sollte es eine schöne Stadtbesichtigung  von Cordoba werden, aber  es waren fast 40 Grad und nach einer Parkplatzsuche , wurde daraus nur  ein kleiner Rundgang.Cordoba ,eine der ältesten Städte Argentiniens , ist eine Studentenstadt mit 80.000 Studenten.                                                                                            Weiter geht es!

Auf dem Weg sahen wir schon von Ferne die Kuppel eine Observatoriums. Ein netter Großvater mit seiner Enkeltochter wies uns auf Spanisch in die Geheimnisse dieses Ortes ein. Gern hätten wir einen Blick in die Sterne geworfen, aber draußen tobte ein Gewitter !!!! 

Und noch ein kleiner Stop in Alta Gracia ! Hier hat der Freiheitskämpfer Che Guevara seine Kindheit verbracht und wir haben uns das Museum angeschaut.

 

1.02.2017

Jetzt sitzen wir unter einem schattigen Baum und machen Pause!!!!! Pause von unserer Fahrt über die Grenze nach Uruguay. Es war an der Grenze noch ein wenig aufregend, denn uns fehlte ein wichtiges Papier. Da gerade Schichtwechsel war und es wieder sooo heiß war, wurden die Formalitäten schnell erledigt und wir konnten fahren.                                                                                                         Nun liegen noch die Abschlusstage vor uns. Da wird Arthur aufgeräumt und verschifft, die letzten Geschenke eingekauft , das restliche Geld von Chile und Argentinien eingetauscht und unser Blog wird beendet, denn es sind jetzt 40 Grad im Schatten und da hat die Sonne schon ganz schön viele Energien geraubt. Wir sprechen viel über das Erlebte.Mal schaun? Was die Zeit wohl mit unseren Erinnerungen und Gedanken an diese Reise macht?

Wir freuen uns auf euch alle! 

 

 

 

                                         Eure Christel und Manfredo

 

 

3.03.2017

 

Nachtrag:

 

Wir haben im  Ort Mercedes übernachtet auf einer kleinen Halbinsel an einem Flussarm. Über eine schmale Brücke führte der Weg dorthin. Morgens um 5Uhr kam ein sehr schlimmes Gewitter, das Unmengen von Regen brachte. Ob wir es wohl noch schaffen würden ?….. vor der Überflutung die Brücke zu passieren? Das Regenwasser der Stadt kam uns auf der Brücke entgegen. Arthur hat uns sicher rüber gebracht.  Hui! Hui ! Hui!                                                                                Heute brauchen wir wieder unsere warme Jacke.

 

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Pause

Es ist sooo heiß (37 Grad ), dass wir einen Bummeltag gemacht haben. Heute am Abend sind wir in Mendoza auf einem Campingplatz und schaun mal, was wir uns bei der Hitze eigentlich zumuten können. Da macht auch das Schreiben nicht so richtig Spass .

 

Ach, dass sollte ich doch noch erzählen: Wir haben eine Eispause gemacht an einem wunderbaren blauen See, der aber einen Zufluss aus den Anden hatte. Das Wasser zeigte uns so viele Farben!!!!                                                                        

Wir haben auch erlebt, dass junge Argentinier eine guten Hunger haben,oder?

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Nach Santiago und dann über die Anden

Einmal nach Santiago ! Es ist so voll und so heiß, dass uns nichts mehr bleibt als eine kleine Stadtrundfahrt und der Versuch, einen Parkplatz zu bekommen. Santiago hat einen supertollen, extrem gepflegten Eindruck gemacht! Aber eine Stadtbesichtigung bei 35 Grad konnten wir uns nicht vorstellen.

In unserem Auto ist es mit der Klimaanlage immer noch am erträglichsten. Und so fahren wir noch weiter. 

Es soll aber eine  der eindrucksvollsten Strecken auf unserer Reise werden.

Wir müssen die Anden überqueren und sehen den höchsten Gipfel Amerikas oder auch der Südhalbkugel - den Aconcagua 6959m  - !!!!

Viele viele Autos und LKW s schrauben sich die Straße hinauf . Die Blicke sind nicht in Worte zu fassen und die Bilder werden es auch nicht wiedergeben können.

Wir erreichen 3000m und sind beim Puente del Inca angelangt. Von hier beginnen die Bergtouren! Esel helfen beim Tragen des Gepäcks.

Bis hierher - etwas 2000km von ihrer Reichsmitte  - haben die Inkas ihren Lebensraum ausgedehnt.Heute sind Dreiviertel des Bodens , den sie der Wüste abgerungen haben , mit Obst bestellt.

Der natürliche Felsbogen der Inkabrücke am Aconcagua ist das südlichste Zeugnis ihrer Präsens. Das Gebäude darunter ist ein ehemaliges Hotel.

 

 

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Bei Boris Familie am Pacific

22.02.2017 Bei der Familie von Boris zum Asado

 

Manfredo hat eine nette Nichte, Sandra. Sie geht mit Boris durchs Leben und der kommt aus Chile. Jetzt leben sie in Sandras Elternhaus in Stadtoldendorf.

Die Familie von Boris haben wir heute in ihrem Ferienhaus am Pacific besucht. Wir wurden ganz herzlich empfangen und köstlich mit einem Asado bewirtet. Allen konnten wir ein wenig Nähe zu Boris schenken, den alle nun sehr vermissen. Wir haben uns auf Anhieb so gut verstanden, dass wir etwas traurig wieder weggefahren sind.

 

Und noch etwas : Es sind bei uns 34 Grad und das ist für uns eigentlich viel zu viel!!!!!

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Christels Geburtstag

21.02.2017      Geburtstag

 

Wir sind viel mehr als gut aufgehoben. Am Morgen bekommen wir schon Eier zum Frühstück geschenkt, dann ein frisch gebackenes Brot und schließlich dürfen wir mitfahren zum Einkaufen. Man schaut plötzlich nicht mehr mit fremden Augen !

 

Vielleicht hat man einen kleinen anderen Blickwinkel geschenkt bekommen. Die Freundlichkeit und Offenheit ist immer wieder überwältigend. Manfredo bringt noch mit Alexander (unserem Gastgeber ) eine alte Nähmaschine zu einer Familie und hat so einen kleinen Einblick in eine normale Familie gehabt. Drei Hunde begleiten uns den ganzen Tag und freuen sich sehr über die Gäste auf ihrem Grundstück!

 

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Weiter Richtung Norden

17.02.2017

 

Eigentlich ist es ein sehr alltäglicher Tag gewesen! Regenwetter - eine verpasste Attraktion - unregelmäßiges Essen - Schwierigkeiten bei der Suche nach einem geeigneten Campingplatz und wenige Begegnungen mit Menschen! Morgen machen wir es besser!  Ach…….. und keine schönen Fotos geschossen!!!

 

Ach , so ganz stimmt es nun doch nicht! Mit den letzten Sonnenstrahlen und einem Glas Wein in der Hand habe ich Sofia auf dem Campingplatz kennen gelernt. Es ging immer hin und her : Spanisch - Deutsch - Englisch. Manfredo und Sofia haben dann ganze Sätze mithilfe des Handys ausgetauscht und jetzt wissen wir ganz viel mehr. Sofia kennt meine Greta, die auch in der fünften Klasse ist und auch Englischunterricht hat. Sofia aber hat 3 Monate Ferien.Ihr Lieblingsfach ist Sport. All ihr Können hat sie uns auf der Wiese gezeigt ( Handstand, Rad schlagen und Hip Hop tanzen). 

 

18.02.2017     Regenwetter

 

 

Wie anders die Welt aussieht ! So ein starker Regen, dass wir unseren Campingplatz verlassen mussten, der in einem kleinen Tal am Fluss lag. Wir wären sonst nur mit Schwierigkeiten am nächsten Morgen wieder auf die Straße gekommen. 

Ein Spaziergang über den Fischmarkt Valdivia war besonders interessant. Die Fischmarktfrauen schreien aber genauso wie in Deutschland und preisen ihre Ware an.

Die Therme in Huife war uns auch einen Besuch wert. Wunderschön gelegen, aber so voll, dass kaum noch Patz für zwei Gäste aus Europa waren.

 

 

19.02.48

 

Wir haben auf dem Grundstück von Chilenen übernachtet, denn es ist schwierig im Dunkeln zu fahren. Man sieht keine Schlaglöcher mehr und sehr müde waren wir auch. Unsere Notlage wurde leider etwas ausgenutzt. Ich glaube, dass er seine Kasse aufzubessern wollte.

Schön, dass wir wieder fahren konnten !

Jetzt haben wir auf einem normalen Campingplatz auch eine Waschmaschine gefunden und das ist richtig gut.

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A Vulcano Osorno

16.02.2017

 

Es geht ein wenig weiter. Der Vulkan Osorno ( 2652 m ) bestimmt unseren heutigen Tag. Sein letzter Ausbruch war im Jahre 1834/35.( Charles Darwin hat den Ausbruch  beschrieben ) Seither verschließt eine dicke Schnee-und Eisdecke den Krater. Die Bilder erzählen von unserer Autofahrt ganz nach oben.

Vorher gab es eine kleine Kaffeepause! Manfredo ist von einer ganz netten jungen Dame bedient worden, die viel Freude an der Unterhaltung auf Englisch und Spanisch hatte. Sie versuchte sich auch ihre deutschen Sätze ins Gedächtnis zu rufen. Plötzlich sagte sie zu Manfredo : Ich liebe dich! So ein schöner Satz soll wohl beflügeln für einen Vulkanaufstieg!

 

 

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Auf Schotter nach Dalhcahue auf Chiloe

15.02.2017

 

Wir verlassen heute unseren wunderbaren Stellplatz. Dort -wie auch immer sonst - begegnen wir ganz netten Menschen. Meistens werden wir mit den besten Wünschen für eine gute Reise verabschiedet.

Heute geht es weiter auf der Insel Chiloe Richtung Süden. Am Wasser soll es bis nach Dalcahue gehen. Die Straße ist wieder Manfredos Abenteuer ! Eine Schotterstraße mit großen Löchern befahren wir und kommen durch kleine Dörfer, die uns das ländliche Chiloe zeigen.Die Menschen leben vom Fischfang. Das Sammeln von Algen ist ein guter Nebenverdienst. Sie werden getrocknet und als Gemüse in kleinen Paketen auf dem Markt verkauft. Auch als Dünger für die Felder oder als Viehfutter werden sie verwendet. An einem Friedhof haben wir Halt gemacht und auch deutsche Namen gefunden.                                                          Bei einer Mittagspause am Strand konnten wir auch entdecken, dass eine Kirche nicht nur den Menschen Schutz und Geborgenheit geben kann, sondern wir alle sind seine Schäfchen - auch die echten Schafe.

 

In Dalcahue erwartet uns eine Holzkirche ! Sie ist eine von vielen schönen Holzkirchen auf dieser Insel.

 

 

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Ciloe

14.02.2017

 

 

Es ist so schön hier und wir sind noch da! 

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Bummeltage in Bariloche und Fahrt nach Chile

11.02.2017  und 12.02.2017  Bummeltage

 

Morgens am See Frühstücken, Schwimmen im kalten See (aber nur Manfredo ) Vögel beobachten und Einkaufen und Geld besorgen. Das war unser Tag!

Der Campingplatz ist ein Traum!! Direkt am See und wunderbar saubere und warme Duschen.                                                                                                          Die Stadt Bariloche hat sehr schöne Ecken, die tatsächlich einen alpenländischen Charakter haben. Dennoch ist es mitten in der Natur unübertroffen schön!

 

 

13.02.2017

 

Einmal noch einen Abstecher auf die Insel Chiloe und dann wird es Richtung Norden gehen, um unseren Ausgangspunkt wieder zu erreichen. 

Das Seengebiet um Bariloche in Richtung Chile ist hat uns sehr beeindruckt. Es ist ein wirklich wunderschönes Erholungsgebiet.

Nach dem wir die Grenze nach Chile überquert haben, sind wir wirklich sehr  sehr gründlich kontrolliert worden.

Aber leider! Bei uns haben sie keine Früchte gefunden!!! 

Sofort in Chile veränderte sich die Landschaft. Ein sattes Grün, riesige Eukalyptuswälder, Pflanzen, riesige Fuchsien, Bambus, Farne und Montbretien . Die Landschaft wie bei uns Zuhause. Viel Landwirtschaft, sanfte  Hügel und ab und zu Häuser, die an Deutschland erinnern. Nein, nicht nur Häuser! Es gibt auch einen deutschen Wurstfabrikanten, der deutsche Wurst herstellt. In diesem Gebiet haben sich viele deutsche Siedler niedergelassen . Noch heute wird hier die deutsche Sprache gepflegt. Wir haben heute in einem sehr schönen Garten Kaffe getrunken und Kuchen nach deutschem Rezept gegessen. Nur eins passte nicht ! Die wunderbare Aussicht auf den Vulkan Osorno. Er gehört zu den beliebtesten Gipfeln für Bergsteiger in Chile.

Jetzt haben wir den schönsten Campingplatz, den wir beide je erlebt haben. Auf dem Vorsprung eines Kliffs stehen wir und schauen an Palmen vorbei aufs Meer und schlafen heute mit dem Meeresrauschen ein.

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Gauchos

10.02.

Vielen Dank für all die netten Blogkommentare! 

 

10.2.2017

 

 

Das Highlight des Tages waren heute echte Gauchos . Ihre Arbeit konnten wir verfolgen und es war spannend . 1000 oder auch 2000 Schafe mit mindestens 10 Hunden wurden von ihnen in ein neues  Gebiet getrieben. Wir wollten eigentlich wieder nach Chile , aber nun bleiben wir erst mal in Bariloche, denn jetzt muss unbedingt mal Pause sein.

 

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Für Tilda, Greta, Jasper, Jakob und klein Thore

8.02.2017   Für unsere Enkelkinder: Jasper , Jakob, Tilda , Greta  und den zu kleinen Thore  Ich möchte heute etwas für sie schreiben.

Ich habe mir überlegt, was ihr wohl spannend finden würdet. Da sind mir all die Tiere eingefallen, die bei uns gar nicht leben. Da haben wir in diesem weiten unendlich großen Land rechts und links der Straße den Vogel Strauß, Gürteltiere , Guanakos und ganz ganz viele freche Füchse gesehen. Viele wilde Pferdeherden haben wir gesehen . An den Küsten haben wir Pinguine und Seelöwen beobachtet. In den Bergen konnte ich einen Kondor fliegen sehen und an einem See ganz viele Flamingos entdecken.Von vielen giftigen Schlangen habe ich gehört, aber bin Gott sei Dank bisher keiner begegnet. 

Die meisten Menschen wohnen in den großen Städten und nur ganz wenige auf dem Land. Das ist bei uns anders aufgeteilt. Durch viele kleine Dörfer sind wir gefahren und da muss ich euch eine lustige Geschichte erzählen, die wir heute erlebt haben. 

 

 

Manfredo musste tanken. Plötzlich fingen ganz viele Menschen um uns herum an zu lachen. Es waren Hundegebell und laute Hahnenschreie zu hören. Und da konnten wir eine Jagd verfolgen. Der Hahn krähte, der Hund bellte und lief hinter dem Hahn her    -    auf der Hauptstraße!!! Erst in eine Richtung und dann versuchte der Hahn sich unter einem Auto zu verstecken, aber der Hund krabbelte unter dem Auto durch und die Verfolgungsjagd ging weiter. Alle Menschen blieben stehen und lachten. Sechs Jungen liefen auch hinter den beiden her und schrien und hatten Spaß. Plötzlich war der Spaß vorbei und der Hahn ging in die eine Richtung und der Hund in die andere. Ob die beiden diese Vorstellung öfter geben ?

 

 

Schaut euch die Bilder an !

 

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Die Carreta Austral

7.02.2017

 

Despacio !

So ein Tag sollte es werden. Zuerst wieder ein Grenzübertritt mit vielen Formalitäten und Kontrollen. In Chile haben wir einen wunderbaren Platz am See Lago Buenos Aires zum Frühstück gefunden.

Dann sollte es zum nach Cocharne gehen.                                                               Was wurde daraus?                                                                                                            Eine Andenüberquerung mit Schotterpisten , steilen engen Kurven , tiefen Abgründen und natürlich wunderschönen Ausblicken -besonders auf den Rio Baker. Er gilt als Fluss mit den schnellsten Stromschnellen und eignet sich hervorragend zum Rafting.

Wir haben nach der anstrengenden Fahrt einen verträumten kleinen Ort zum Übernachten gefunden und stehen am klitzekleinen Hafen von Puerto Bertrand.

 

 

7.02.2017    Ganz schön hoch!……

 

….. diese Anden !

Ob das Wetter wohl hält ? „ Ich glaube wir fahren zurück und gehen kein Risiko ein. Die Schotterpisten können nämlich ganz schön rutschig sein.“ Manfredo hatte auch ein wenig Respekt , aber die Rückfahrt war weniger aufregend und doch herausfordernd. Ungesicherte Wegbegrenzungen, entgegenkommende Lastwagen und heizende Einheimische , die nur noch eine riesige Staubwolke hinterließen. Das war wirklich eine tolle Leistung, Manfredo !!!!!                                                     

Ein Mineralbergwerk  ( auf halber  Strecke )hat uns daran erinnert, dass Chile doch sehr reich an Bodenschätzen ist.                                                                               

Die ganz kleinen Bergdörfer waren besonders interessant. Ein Leben dort oben hat seinen eigenen Rhythmus . Der Hahn weckt am Morgen das ganze Dorf, es laufen unglaublich viele Hunde rum und wenn Musik in einem Haus spielt , hört das ganze Dorf mit. 

Jetzt sind wir auf einem kleinen chaotischen Campingplatz! Ein paar Bilder dazu ! 

 

Die Blicke auf der entspannteren konnten wir voll genießen ! Ihr auch?

 

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Die Gletscherregion

5.02.2017 Los Glaciares National Park

 

Wir haben einen schönen und erlebnisreichen Tag vor uns!

 

Wir möchten eine Bootsfahrt zum Gletscher machen. Zuerst geht es in den Nationalpark und wir landen beim Gletscher Perito Moreno. Der erste Eindruck ist schon überwältigend. 

Aber es soll doch eigentlich zu den Gletschern Upsala und Spegazzini gehen und das mit einem Katamaran. Dort angekommen sehen wir den Katamaran nur noch aus der Ferne in der smaragdgrünen See verschwinden. Aber…… ein netter Chef holt uns einfach den Katamaran zurück , wir bezahlen und schon sind wir an Bord und landen in einer lustigen Runde von Argentiniern. 

Wir entdecken die ersten Eisberge und staunen nur. Ab jetzt geht es von einem Highlight zum anderen Highlight. 

Die Bilder können mehr als ich erzählen!                                                                  

Ich schreibe und M. redet gerade auf dem Campingplatz mit Händen und Füßen mit zwei Argentiniern und ich höre viel Gelache.                                                     

 

Ihr würdet euch köstlich amüsieren.

 

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Von Torres el Paine nach Al Calafate

3.02.2017   Torres del Paine

 

 

DER Morgen fängt ja gut an! Da will doch jemand in unser Auto um 5.30 Uhr. Ein junger Mann braucht wohl Geld ? Manfredo wollte ihn allerdings verprügeln. Ich habe ihn daran hindern können. Wir sind dann einfach weitergefahren. 

Aber dann ——-haben wir etwas ganz Schönes erlebt:  den Nationalpark Torres del 

Paine . Er ist im Sommer sehr gut  besucht. Wir mussten etwa in einer 50m langen Schlange warten, um unseren Eintritt zu bezahlen.Für viele ist er der Schönste in Chile! Er ist nach dem Granitmassiv Torres ( Türme ) del Paine benannt. Diese Türme recken sich wie Riesenfinger in den Himmel. Viele Naturschönheiten haben sich uns dargeboten : kalbende Gletscher, reißende Flüsse, schneebedeckte Gipfel, türkisfarbene Seen und immer wieder unterschiedliche Tiere. Jetzt haben wir einen ganz schönen Campingplatz gefunden. M. repariert am Auto, denn bei all den Schotterpisten ist eine Glühbirne kaputt.

 

4.02.2017

 

Auf dem Weg nach  El Calafate

 

Wir verlassen den Nationalpark und fahren nach El Calafate. Ein Weg wie wir ihn schon kennen! Aber doch immer wieder  ist er beeindruckend. Nachdem wir die Berge hinter uns haben , geht es wieder dem Horizont entgegen. Wir warten auf ein Haus oder eine Estanzia, aber es geht nur schnurstracks immer weiter geradeaus. Die Grenze muss noch einmal überwunden werden.  ( 12 Grenzübergänge haben wir hinter uns) In Calafate gibt es endlich einmal ein argentinisches Steak. Es schmeckt wirklich besser als alles zuvor. Manfredo hat es gut gebraten. Es liegt am Fleisch ! , sagt er.

 

Calafate ist eine sehr touristische Stadt. Viele junge Leute aus aller Welt treffen sich hier als Backpacker, um miteinander oder allein der Natur zu begegnen.  

 

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Punta Arenas und Puerto Nasales

1.02.2017   Puntas Arena

 

Wieder geht es weiter! Die Weite, der Himmel und die vielen Kilometer sind täglich wieder neu für uns. Puntas Arena ist das Ziel für heute. Auf dem Weg dorthin müssen wir wieder die Fähre nehmen, die nur wenige Autos mitnimmt, denn es ist so ein Sturm, dass  das die Fähren in Deutschland nicht fahren würden. Die Suche nach einem Übernachtungsplatz gestaltet sich abenteuerlich. Uns beiden ist der Platz sehr unheimlich und wir flüchten auf einen Übernachtungsplatz für Trucker. Nun steht Arthur zwischen riesigen Trucks und wir alle fühlen uns wohl behütet und essen Linsensuppe aus der Dose.

 

2.02.2017 Puerto Natales

 

Von Punta Arenas geht es heute nach Puerto Natales. Sie soll für uns der Ausgangspunkt in den Nationalpark „Torres del Paine sein. 

In Punteas Arena haben wir das Museo Regional de Magallanes besucht und die Lebensart der damaligen Oberschicht bewundert. 

Der Friedhof (cementerio) ist ein Nationaldenkmal und beeindruckt durch viel Marmor, aufwendig gestaltete Grabstätten und eine gepflegte Grünanlage.

 

Auf dem Weg nach Natales habe ich auch mal festgehalten , dass es noch viel zu lernen gibt ! Die schöne Natur hat es verdient. Siehe Fotos !

 

 

Wir machen Pause am Hafen und da verunglückt ein junger Motorradfahrer und landet hinter unserem Auto auf der Straße. Wir fahren ihn ins Krankenhaus und ich denke, dass er nur mit schlimmen Schürfwunden davon gekommen ist.

 

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Ushuaia, das Ende der Welt (fin del mundo)

29.1 2017

 

Heute wollen wir unser Traumziel „Ushuaia“ erreichen. Morgens um 6Uhr verlassen wir unsere gastfreundliche Estancia. Die aufgehende Sonne fasziniert uns sehr. Ich hole wieder meinen Fotoapparat hervor.

Die Fahrt geht vorbei an echten Gauchos, die gerade Schafe scheren wollen. Nach 50km Schotterpiste erreichen wir die beiden Grenzkontrollen. Papiere und nochmal Papiere und unser Kühlschrank wird wieder geleert. Das nächste Mal sind wir hoffentlich schlauer. Meine schönen Apfelsinen für mein Müsli!!!! Die Landschaft wechselt und wir sehen die ersten Berge, die sogar z.T. schneebedeckt sind. Viele schöne Seen begleiten uns. Jetzt sitzen wir auf einem Campingplatz in Ushuaia und stoßen mit einem guten Tropfen argentinischem Wein auf den Beginn der Panamericana an. Arthur und wir sind auf einem sehr naturbelassenen Campingplatz an einem kleinen Fluss und haben ein wenig Familienanschluss gefunden. Jeden Tag ruft Ines an und fragt fürsorglich, ob es uns auch gut geht. Das ist ein gutes Gefühl!

 

 

30.1

 

Ein Ruhetag in Ushuaia ! Einkaufen, Tanken , Kochen und Abwaschen und dann geht es in die Stadt! Die Hauptstadt von Feuerland wirkt ein wenig zusammengeflickt. Ein paar Kolonialbauten, ein paar Betonburgen und viele bunte Wellblechhäuser. Die Stadt wird eingerahmt von schönen Bergmassiven der Südkordillere. Der Hafen liegt wunderschön in einer geschützten Bucht.

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Auf dem Weg nach Feuerland (Tierra del Fuego)

Unsere Wartezeit auf Arthur haben wir uns in Montevideo so kurzweilig wie möglich gestaltet. Den Überblick haben wir von ganz oben genossen. Das riesige Hochhaus, dass 1000 Wohnungen ( je 30qm Wohnfläche) hat , bietet uns einen wunderbaren Rundumblick über die Stadt . Das Teatre Soli ist wunderschön und ist eine kleine „Mailänder Skala“ . Bei unseren Spaziergängen haben wir die nettesten Begegnungen. Immer sind die Menschen gesprächsbereit, lustig und sehr hilfsbereit.                                                                                                        Der alte  rote VW Käfer war Anlass für so eine nette Begegnung. Vater und Kinder präsentierten stolz diese alte Karre. …….und er läuft und läuft!! 

                   

23.1.2016

 

Am Montag war es soweit! Arthur sollte kommen. Gleich 4 Autos sollten ausgelöst werden und alle Besitzer lernten wir kennen. Die Solidarität war groß und schnell war der Behördenmarathon durch alle Instanzen geschafft. Ganz viel gelacht haben wir und Spass dabei gehabt. Manch guten Tipp bekamen wir mit auf den Weg. Das Ergebnis war eine Campingplatz App , die hervorragend ist !

 

24.1

ES GEHT LOS !

Die erste Strecke geht bis nach Colonia ! Wir befinden uns einer ganz schönen Stadt. Leider ist es schon recht spät, aber wir finden noch ein wunderschönes kleines Restaurant.  

Ein abenteuerlicher Campingplatz für die erste Übernachtung !

25.1.2016

Die Fahrt geht weiter Richtung Patagonien ! Wind, weite Felder (bis zum Horizont und dann immer noch weiter und noch weiter…) Viehherden , Schafe und ganz viele wilde Tiere. Den Vogel Strauß, der in der Pampa lebt, die wilden Pferde den Fuchs, das Gürteltier und die Ghanakos . 

Salzseen begegnen uns!

 

Immer wieder Polizeikontrollen  ! Es nervt sehr! … oder unser Auto wird nach frischem Obst durchsucht. Es gehörte mal uns! Schups ist es beschlagnahmt.

 

26.1

Wie machen einen großen Abstecher auf die Insel Valdes. Seelöwen und Pinguine sind hier zu sehen. Die Fahrt geht über eine Schotterpiste . Da kommen Manfredos Talente als alter Ralleyfahrer voll zum Einsatz. Schon ganz schön beeindruckend sind die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung - in ihrem Zuhause - zu erleben. 

 

27.1

 

Wir fahren schon wieder. Und immer noch ist der Himmel so weit und die Straße geht schnurstracks gerade aus. Manchmal sind Schlaglöcher da oder starke Spurrillen. es geht aber immer nur geradeaus.

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Buenos Aires

Am Donnerstag den 12.01. sind wir in Montevideo mit dem Flugzeug angekommen. Wir  sind im Land östlich des bunten Vogels(aus der indigenen Sprache)Die Menschen wirken entspannt und strahlen eine gewisse Gemächlichkeit aus. Wir sitzen vor unserem Hotel und können das Leben der Menschen beobachten.  Am 13.01.sind wir mit dem Bus nach Colonia und dann mit der Fähre über den Rio de la Plata nach Buenos Aires gefahren. Ines, unsere ehemalige Austauschschülerin, die jetzt im Alter von Kathrin ist, hat uns ganz herzlich empfangen . Ihre kleine Wohnung sollte für 5 Tage unser Zuhause werden.

13.Jan

Am Abend werden wir zu einem Essen in ein schönes Restaurant eingeladen und durften Vincente, Ines Partner kennen lernen.

14.Jan

Am Samstag haben wir das Teatro Colon gesehen. Es ist kein Theater, sondern die Bühne wird für Konzerte und Opern genutzt. Es gehört zu den bekanntesten Häusern dieser Welt. Es gab eine Führung nur für uns .

Am Abend erwartete uns wieder eine Überraschung. Ein Tangokurs stand auf dem Programm. Danach ein Essen und später eine Tangoshow. Sollten wir vielleicht das argentinische Lebensgefühl mit allen Sinnen kennen lernen?

15.1

Am nächsten Tag haben wir - nach der Besichtigung - noch einmal vor dem Präsidentenpalast, dem Casa Rosada, ein wenig den Tango geübt .

La Boca ist ein Stadtviertel, das berühmt ist wegen seiner originellen Häuser. Sie wurden angeblich von den eingewanderten Italienern aus dem Blech abgewrackter Schiffe gebaut.Die Häuser sind bewohnt, aber nicht von reichen Leuten. Hier wurde auch der Tango erfunden.

Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist die Bombonera (Pralinenschachtel) . Es ist das Stadion des Fussballclubs Boca.( vielleicht vergleichbar mit St.Pauli )

16.1

Ines erledigt mit uns ein paar Einkäufe und führt uns am Abend mit Vincente schon wieder zu einem leckeren Abschiedsessen aus. Danke Ines! Du warst eine tolle Gastgeberin! Danke Vincente! Du warst auch ein toller Stadtführer und Autofahrer in diesem quirligem Verkehr!

 

Bei ganz viel Otro Mundo (eine Biersorte in Argentinien)oder einer anderen Sorte, erzählt Manfredo nach unserer Rückkehr bestimmt in Göttingen von 300 Schrecksekunden in dieser aufregenden Stadt!

17.1

Ines begleitet uns zur Fähre ! Wir sind am Nachmittag wieder in Montevideo! Nur Arthur ist immer noch nicht da!

 

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Arthur III ist auf dem Weg

Vor 5 Tagen ist Arthur III in Hamburg auf das Grimaldi Schiff   Grande Brasilia verladen worden und er ist auf dem Weg nach Montevideo, wo wir ihn am 14.01.2017 begrüßen werden. Es ist  spannend ...

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